1. Definition Betriebliches Gesundheitsmanagement
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu fördern und belastende Faktoren zu minimieren. Ziel ist es, den Anteil psychischer und physischer Erkrankungen zu verringern sowie die Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern. BGM-Maßnahmen sollten auf allen Ebenen des Unternehmens – von der Geschäftsleitung über die Führungskräfte bis hin zu den Beschäftigten selbst – ansetzt.
2. Die verschiedenen Komponenten des betrieblichen Gesundheitsmanagement
Die folgenden vier Komponenten des BGM sollten miteinander verknüpft werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen:
• Arbeitsbedingungen und Gesundheitsförderung: Hier geht es darum, diejenigen Faktoren am Arbeitsplatz zu identifizieren und zu minimieren, die das Risiko für psychische und physische Erkrankungen erhöhen. Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit körperlich belastenden Tätigkeiten oder dem Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen. Zudem sollten gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten werden, etwa in Form von Sport- oder Ernährungsprogrammen.
• Prävention: Mit präventiven Massnahmen lassen sich Fehlbelastungen sowie die Entstehung von Krankheitseinbruchstellen (etwa in Form von Stress) frühzeitig erkennen. So können beispielsweise durch regelmäßige Arbeitsplatz-Analysen Risiken identifiziert und geeignete Massnahmen getroffen werden. Auch eine Evaluation des Gesundheitszustandes der Mitarbeitenden (etwa mittels Fragebogen) trägt zur Prävention von Krankheitseinbrüchen bei.
• Rehabilitation: Bei laufendem Betrieb sollten diejenigen, die bereits unter einer Erkrankung leiden oder deren Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, so weit wie möglich am Arbeitsleben teilhaben können – entweder in ihrem bisherigen Job oder, falls dies nicht mehr möglich ist, in einer angepassten Tätigkeit. Dafür bedarf es unter anderem flexibler Regelungen im Bereich der Arbeitszeit sowie passender Weiterbildungs- und Qualifizierungsmassnahmen.
• Integration: Fördern Sie die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderung in Ihrem Unternehmen. Dies trägt nicht nur zu einer höheren Lebensqualität der betroffenen Personen bei, sondern ist auch wirtschaftlich sinnvoll – behinderte Mitarbeitende haben meist einen hohen Anspruch an Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität.
3. Vorteile für den Arbeitgeber
• Anerkennung: Sie unterstreichen mit Anstellung einer Person mit Behinderung Ihr Engagement für die Gesellschaft und die Chancengleichheit.
• Imagegewinn: Ihr Unternehmen wird als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen, was sich auch positiv auf die Mitarbeiterbindung und die Attraktivität für potenzielle neue Mitarbeitende auswirken kann. Jobsuchende achten verstärkt auf soft skills wie ein nachh- bgm —> macht Sie auf dem markt zu eienm attraktiven Arbeitgeber.
• Wettbewerbsvorteil: Durch die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Ihr Unternehmen erweitern Sie Ihren Talentpool und können so gezielt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden/Ihres Marktes reagieren.
4. Fazit
: Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Investition in die Zukunft, die sich auszahlt. regelm. Gesundheitsmonitoring der MA und Arbeitsbedingungen, wenn umgebung zahlt sich aus, wenn Personalisierte Prävention,
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zahlt sich für den Arbeitgeber aus , weil gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsfähiger und motivierter sind, seltener krankheitsbedingt ausfallen und zufriedener mit ihrem Job sind. Durch ein effektives BGM lassen sich Krankenstand/Krankheitskosten, Mitarbeiterfluktuation und der damit einhergehenden Wissensverlust senken: Je nach Studie liegt das Einsparpotenzial bei 30 bis 60 Prozent der Gesamtkosten. Gleichzeitig steigt die Produktivität – sowohl was die Leistung je Arbeitnehmer als auch die Qualität der Arbeit anbelangt.